{"id":13,"date":"2015-08-18T20:38:52","date_gmt":"2015-08-18T18:38:52","guid":{"rendered":"http:\/\/its-verlag.de\/cms\/?page_id=13"},"modified":"2022-12-09T12:58:01","modified_gmt":"2022-12-09T11:58:01","slug":"leseprobe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/leseprobe\/","title":{"rendered":"Leseprobe"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; fullwidth=&#8220;on&#8220; custom_padding_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_color=&#8220;#c09a3d&#8220; custom_padding_tablet=&#8220;50px|0|50px|0&#8243; custom_padding_phone=&#8220;50px|0|50px|0&#8243; transparent_background=&#8220;off&#8220; padding_mobile=&#8220;off&#8220; make_fullwidth=&#8220;off&#8220; use_custom_width=&#8220;off&#8220; width_unit=&#8220;on&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_fullwidth_header title=&#8220;Leseprobe&#8220; subhead=&#8220;aus: SHALIA &#8211; Band 1 &#8211; Jerusalem&#8220; content_max_width=&#8220;none&#8220; admin_label=&#8220;Vollbreite Kopfzeile&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_color=&#8220;rgba(255, 255, 255, 0)&#8220; button_one_letter_spacing_hover=&#8220;0&#8243; button_two_letter_spacing_hover=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; button_one_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;on&#8220; button_one_letter_spacing__hover=&#8220;0&#8243; button_two_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;on&#8220; button_two_letter_spacing__hover=&#8220;0&#8243; button_one_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_fullwidth_header][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.2&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-580 alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/noah_am_morgen_scan0006_q1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/noah_am_morgen_scan0006_q1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/noah_am_morgen_scan0006_q1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/noah_am_morgen_scan0006_q1.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>(&#8230;Jerusalem, die von sieben H\u00fcgeln umringte, geschichtsreiche Stadt, erwacht aus dem Winterschlaf. Das Passahfest steht vor den Toren der Stadt. \u00dcberall herrscht reges Treiben in den Gassen. Jeder noch so kleine Winkel wurde ges\u00e4ubert und f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Fest des Volkes vorbereitet. In den wenigen verbleibenden Stunden bis zum Sonnenuntergang muss die Zeit genutzt werden, um noch alle anstehenden Aufgaben zu beenden. Die Festtagsruhe erlaubt es den gl\u00e4ubigen Juden nur, das Unaufschiebbare zu verrichten. Eilig laufen die Gesch\u00e4ftigen durch die Gassen der Stadt. Es ist keine Zeit f\u00fcr ablenkende Gespr\u00e4che mit einem Freund oder Nachbarn. Wichtiges steht bevor! Sehr Wichtiges! Fr\u00f6hlich vor sich her pfeifend l\u00e4uft Noah die Gassen entlang. Immer wieder zu Kranken zu laufen, l\u00e4sst ihn zu allen Tageszeiten sportlich und athletisch wirken. Befl\u00fcgelt von seiner jetzigen Mission, l\u00e4uft er heute schneller und leichter als sonst. Hoffentlich ist seine Frau zu Hause und nicht bei einer werdenden Mutter am Wehebett. Kurz vor seinem Haus kann er es nicht mehr erwarten und ruft: \u201eSarah, Sarah, wo bist du? Ich habe gute Nachricht f\u00fcr uns!\u201c Sein Diener \u00f6ffnet das quietschende Tor. Mit athletischen Spr\u00fcngen eilt Noah an ihm vorbei die Treppe hinauf. \u201eSarah? Sarah?! Wo bist du?\u201c Er l\u00e4uft in die Wohnr\u00e4ume und als letztes zur K\u00fcche. Dort findet er seine Frau am Herd mit einer Menge dampfender T\u00f6pfe. Wallend schie\u00dft eine Br\u00fche \u00fcber den Rand. Es riecht nach den verschiedensten Kr\u00e4utern&#8230;.)<\/a><\/p>\n<p>(&#8230;Die Neuigkeit \u00fcber Bezalels und Shalias bevorstehende Hochzeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Gassen Jerusalems. Wie viele andere Frauen begibt sich auch Shalia auf den Weg zum Markt. Nicht ahnend, dass sie selbst heute im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che steht, kommt sie als erstes zu Geram. Der st\u00e4mmige, \u00e4ltere Schmied steht am Amboss seiner Werkstatt. Laut h\u00e4mmert er an einem Riegel f\u00fcr ein neues Tor. Obwohl es noch fr\u00fch am Morgen ist, sieht man dem hart arbeitenden Mann seinen Flei\u00df an. Der viele Ru\u00df an Bauch und R\u00fccken zeugt von reger T\u00e4tigkeit. Seine Arme gl\u00e4nzen vor Schwei\u00df. Die Ledersch\u00fcrze ist von der schweren Arbeit schwarz, wie seine H\u00e4nde. An manchen Stellen ist das Leder mit zahlreichen Brandl\u00f6chern \u00fcbers\u00e4t. Trotz der anstrengenden Arbeit pfeift er eine muntere Melodie. Der Schwei\u00df rinnt ihm von der Stirn&#8230;.)<\/p>\n<p>(&#8230;Geram dreht sich um, und sein Gesicht erstrahlt. \u201eHier kommt ja die Braut. Welche Ehre wird mir heute morgen zu Teil.\u201c Er legt alles beiseite und kommt ihr mit offenen Armen entgegen. \u201eDarf ich dich noch einmal in den Arm nehmen, meine Tochter. Ich freue mich f\u00fcr dich.\u201c \u201eAlso ist die Kunde auch schon zu dir vorgedrungen.\u201c \u201eDu wei\u00dft doch, wie schnell so etwas geht. Aber sag &#8211; bist du auch gl\u00fccklich mit dieser Entscheidung?\u201c Geram schaut seine liebe Freundin von der Seite in die Augen. \u201eIch wei\u00df nicht, ob es gl\u00fccklichere Br\u00e4ute in ganz Jerusalem gibt. Ich jedenfalls bin es.\u201c \u201eDas ist gut. Ich kann dich dann wirklich ohne Bedenken an die Hand von Bezalel lassen? Glaube mir, ich werde euch beide ganz genau beobachten. Und sollte ich sehen oder h\u00f6ren, dass es dir bei ihm nicht gut geht, oder du irgendwie Hilfe brauchst, dann bin ich jederzeit f\u00fcr dich da!\u201c Shalia erblickt Tr\u00e4nen in den Augen ihres v\u00e4terlichen Freundes. \u201eAls alter Freund von dir und deinem Vater w\u00fcnsche dir alles Gute auf deinem neuen Weg. M\u00f6ge deine Ehe von Gott gesegnet sein und reiche Fr\u00fcchte tragen.\u201c Geram ergreift beide H\u00e4nde Shalias und k\u00fcsst sie&#8230;.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-584 aligncenter\" src=\"http:\/\/its-verlag.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/alons_hilferuf_scan0010-218x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/alons_hilferuf_scan0010-218x300.jpg 218w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/alons_hilferuf_scan0010.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>\n(&#8230;16 Jahre sp\u00e4ter<br \/>\nTosendes Geschrei der erregten Menschenmenge durchdringt die staubigen Mauern Jerusalems. Das Purimfest geht seinem H\u00f6hepunkt entgegen. Jaakov widmet sich wieder seiner halbfertigen Ausarbeitung \u00fcber die inneren Organe des Menschen. Seufzend rollt er die Papyrusrolle zusammen. \u201eEine Tasse Tee w\u00fcrde mir gut tun\u201c, denkt er versonnen und blickt \u00fcber die vielen Schriften, die wohl einsortiert in seinen Regalen liegen. Hunderte Male hat er sich in sie vertieft, eine Aufzeichnung nach der anderen studiert und im Anschluss an eine Operation seine Entdeckungen erg\u00e4nzt. Die Scheu oder gar Angst vor dem Messer f\u00fchlt er schon lange nicht mehr. Das Messer wurde zu seiner Sprache, seiner Musik am kranken und verletzten K\u00f6rper der Menschen. Seine Fingerfertigkeit versteht er seit Beginn seiner Arztt\u00e4tigkeit virtuos einzusetzen. Die Siechenden kommen in Scharen zu ihm. Es sind Bewohner Jerusalems, Menschen aus der nahen und weiten Umgebung, und auch r\u00f6mische Soldaten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Intensiv schrubbt Ruth den Operationstisch sauber, gie\u00dft zum Schluss einen Eimer Wasser dr\u00fcber und betrachtet ihr Werk. An die 30 Menschen lagen heute da. Zwei sind nicht mehr aufgestanden. Jaakov hat nun dringend eine Pause n\u00f6tig. Blo\u00df jetzt keine Operation mehr! Pl\u00f6tzlich h\u00f6rt sie eilende Schritte den Weg entlang kommen. Diese Schritte der um \u00e4rztliche Hilfe Bittenden kennt sie zu Gen\u00fcge. Es gibt nur zwei M\u00f6glichkeiten; entweder liegt eine Frau in nicht enden wollenden Wehen, oder ein Soldat wurde bei \u00dcbungen verletzt. Da das Purimfest im vollen Gange ist und selbst die R\u00f6mer sich in ihren Kasernen dem Schmausen hingeben, kommt nur ersteres in Frage. Wer ist es diesmal, der nun Jaakov um Beistand bitten will?&#8230;)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/its-verlag.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/isolde_geram_shalia_scan0016_q-300x300.jpg\" alt=\"\" class=\"alignnone size-medium wp-image-578\" height=\"300\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/isolde_geram_shalia_scan0016_q-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/isolde_geram_shalia_scan0016_q-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/isolde_geram_shalia_scan0016_q.jpg 354w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(&#8230;Geram, sichtlich besorgt um seine liebe Freundin, streicht ihr \u00fcber den Arm. \u201eBitte bring mich nach Haus&#8230;\u201c, haucht sie hervor. Zu mehr fehlt Shalia die Kraft. \u201eOh, mein M\u00e4dchen, was ist nur aus dir geworden? Wenn Jesus das n\u00e4chste Mal in der Stadt ist, komm ich dich holen &#8211; und wenn ich die Tore aufbrechen muss!\u201c Mit diesen Worten packt Geram Shalia und hebt sie mit einem sanften Ruck hoch. \u201eDu hast ja \u00fcberhaupt nichts auf den Knochen. An dir ist ja nichts dran. Kein Wunder, wenn du so wenig isst.\u201c Er setzt Shalia auf den geduldig wartenden Posma. Geram l\u00e4uft noch mal zur\u00fcck, um sein Kopftuch zu holen. Als er wieder an den Esel tritt, h\u00e4ngt Shalia mehr auf dem Tier, als das sie auf ihm sitzt. Alisah und die Dienerin bem\u00fchen sich nach Kr\u00e4ften, Shalia zu halten. Geram r\u00fcckt Shalia etwas zurecht. \u201eSo, dann wollen wir mal losgehen und uns in die Schlangengrube wagen. Am liebsten w\u00fcrde ich dich hier behalten. Schlimmer kann es dir nicht mehr ergehen.\u201c Dann machen sie sich auf den Weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oft ist Geram diesen Weg vergebens gegangen, so erf\u00fcllt ihn jetzt ein Unbehagen, gleich vor den Toren von Shalias Haus zu stehen. An die 37 Eidechsen z\u00e4hlt Geram unterwegs, die sich in der prallen Nachmittagssonne auf den hei\u00dfen Steinen sonnen. Hinter der letzten Abzweigung, in Sichtweite vor dem Haus, bleibt Posma stehen. \u201eAlter Junge, komm, gleich sind wir da. Weiter!\u201c Geram zieht und zerrt am Strick, doch Posma l\u00e4sst sich nicht dazu bewegen, auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Geram \u00fcberlegt kurz und hebt Shalia vom Esel. \u201eL\u00e4sst du mir die letzten Schritte, deine Herrin zu tragen. Du bist mir ein Freund. Na, komm, ich wei\u00df, dass du keine Lust hast, genauso wenig wie ich, dieses Haus zu betreten, aber&#8230; wir m\u00fcssen&#8230;\u201c Laut krachend \u00f6ffnet sich das Tor, und Hannah l\u00e4uft mit wild gestikulierenden Armbewegungen auf die Ank\u00f6mmlinge zu. \u201eOh, du \u00c4rmste, wie konntest du nur bei dieser Hitze in die Stadt laufen? Ich habe dich doch gewarnt, dass das nicht gut f\u00fcr dich ist. Und dann auch noch die stickige, verru\u00dfte Schmiedewerkstatt. Kein Wunder, dass du jetzt ohne Kr\u00e4fte hier in unserem sauberen Zuhause ankommst.\u201c&#8230;)<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.2&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/noah_verzweifelt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1013 alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/noah_verzweifelt-263x300.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/noah_verzweifelt-263x300.jpg 263w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/noah_verzweifelt-480x548.jpg 480w, https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/noah_verzweifelt.jpg 545w\" sizes=\"(max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/a>(&#8230;Noah streift sich mit dem Handr\u00fccken \u00fcber den Mund. \u201eAlon hat mich gestern besucht.\u201c \u201eAch, und warum erfahre ich davon nichts? Warum machst du ein Geheimnis daraus?&#8220; Sarah kommt einen Schritt n\u00e4her. \u201eEr weinte bitterlich. Bezalel trinkt sehr viel Alkohol und tyrannisiert alle im Hause, au\u00dfer dieser Nephele. Immer wieder ist Alon beschimpft worden, weil er anders ist als sein Vater.\u201c \u201eDas wei\u00df doch ein jeder in der Stadt, das ist doch kein Geheimnis&#8220;, unterbricht ihn Sarah. \u201eAber was hat das mit dir zu tun?&#8220; Sarah verschr\u00e4nkt die Arme vor der Brust und wartet aufmerksam auf weitere Erkl\u00e4rungen. \u201eAlon wird nun von seinem Vater gedr\u00e4ngt, mit Shalia eine Reise zu unternehmen. Sie sollen diesen Jesus von Nazareth aufsuchen!\u201c \u201eUnd Alon hat dich um Rat gefragt, ob er das tun soll?\u201c \u201eNein, eben nicht!!!&#8220; Noah dreht sich zu seiner Frau um. Hochrot sind seine Wangen. Er atmet schnell vor Erregung. \u201eNein! Er hat mich nicht gefragt, OB er diese Reise unternehmen soll, sondern nur, WIE er reisen soll. Verstehst du! Alon \u00fcbernimmt nun die Verantwortung f\u00fcr seine Mutter!\u201c Au\u00dfer sich vor Entr\u00fcstung geht Noah auf und ab. \u201eJahrelang habe ich f\u00fcr Shalia gesorgt. Wir sind durch viele T\u00e4ler gegangen. Auch mit den Kindern, besonders mit Alon.<br \/>Und jetzt \u00fcbernimmt dieser unerfahrene J\u00fcngling das Kommando. Er ist in keinster Weise medizinisch gebildet &#8211; aber voll mit Zahlen und Formeln. Er wei\u00df vielleicht noch, wie ein Kamel gesattelt wird, aber mehr nicht. Ihm wird diese Reise aufgeb\u00fcrdet. Und das Schlimmste ist &#8211; er will es selbst! Ich kann es nicht verstehen.\u201c Mit beiden F\u00e4usten schl\u00e4gt er gegen die Wand. \u201eIch kann es nicht mit ansehen, wie sie sich ins Unheil, in den Tod st\u00fcrzen.\u201c Nein &#8211; er kann und will nicht l\u00e4nger in Jerusalem bleiben. Sarah schaut ihren Mann von der Seite an. Sie wei\u00df, jedes Wort w\u00e4re nun zu viel. \u201eGauklern und einem Zimmermann vertrauen sie, aber ich darf nicht mehr ins Haus. Was habe ich falsch gemacht?\u201c Noah legt den Kopf gegen die Wand und kratzt mit den Fingern\u00e4geln in den Putz, als wolle er sich mit letzter Kraft festhalten&#8230;.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Shalia, Alon und ihre Begleiter machen sich auf den Weg, um Jesus zu suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine beschwerliche Reise erwartet sie&#8230;.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; (&#8230;Jerusalem, die von sieben H\u00fcgeln umringte, geschichtsreiche Stadt, erwacht aus dem Winterschlaf. Das Passahfest steht vor den Toren der Stadt. \u00dcberall herrscht reges Treiben in den Gassen. Jeder noch so kleine Winkel wurde ges\u00e4ubert und f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Fest des Volkes vorbereitet. In den wenigen verbleibenden Stunden bis zum Sonnenuntergang muss die Zeit genutzt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":12,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-13","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1068,"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13\/revisions\/1068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.its-verlag.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}